Umwelt- und Abfalltelegramm 3/2007
3 Umwelttipps für PET-Flaschen

Tipp 1: Abfallvermeidung
Vermeiden Sie diese Wegwerfgetränkeverpackungen, wann immer es möglich ist. Sie werden mit einem enormen Energieaufwand hergestellt und haben einen hohen ökologischen Rucksack. Wenn Sie eine Alternative haben, wählen Sie Pfandflaschen aus Glas oder Kunststoff. Im Falle von Glas vermeiden Sie 60 PET-Flaschen. Im Falle von Plastik vermeiden Sie 30 Einwegflaschen. Mit dem Verzicht auf PET-Wegwerfflaschen entfällt der Abfall, die Umwelt und das Klima bleiben geschont.
Tipp 2: Sammlung im ASZ (Modul 4)
Nicht alle Getränke werden in Pfandflaschen abgefüllt.
Bringen Sie jene PET-Flaschen, die sich nicht vermeiden lassen, in Ihr Altstoffsammelzentrum. Damit entlasten Sie Ihre gelben Säcke und gelben Tonnen. Ihre Gemeinde erhält dafür ein Sammel-entgelt von € 290 pro Tonne.
Bei Anlieferung an die regionale Übernahmestelle kann ein Materialentgelt von € 130 pro Tonne erzielt werden. Die Sammlung im sogenannten Modul 4 entlastet Ihre gelben Säcke und gelben Tonnen. Mit dem Entgelt helfen Sie Ihre Abfallgebühren gering zu halten.
Tipp 3: Sammlung im gelben Sack/gelben Tonne
Knick-Trick zum Platz sparen
Falls Abfallvermeidung und Modul 4 nicht möglich sind, bringen Sie die PET-Flaschen ohne Luft in den gelben Sack ein. Schließlich sammeln wir Material und nicht Luft! Der Knick-Trick hilft Ihnen dabei:
Bitte PET-Flaschen in der Flaschenmitte flach drücken und den Boden umknicken. Den Verschluss
zudrehen. Das Flachdrücken hilft Platz zu sparen und das Volumen Ihres gelben Sackes optimal zu nutzen.