Rückblick Fachexkursion Mo 15. April und Di 16. April 2013
Fachexkursion mit Schulung
Feldkirchner Straße 96
8055 Seiersberg
Ansprechperson: Lisa Hörner, MA
Tel: 0316/680040
Fax: 0316/680040-4
E-Mail: lisa.hoerner@abfallwirtschaft.steiermark.at
Web: http://www.awv-graz-umgebung.at/
Der AWV Graz-Umgebung veranstaltete diesmal eine interessante Fachexkursion mit Schulung!
Diese Einladung richtete sich an ASZ- und Problemstoff-Übernahmepersonal, BürgermeisterInnen, Gemeinderäte, MitarbeiterInnen im Gemeindeamt, GemeindearbeiterInnen.
Die Kosten für die Busfahrt und das Mittagessen übernahm der AWV Graz-Umgebung.
Programm:
07:45 Begrüßung
Restaurant Feldkirchnerhof
Triesterstraße 32
8073 Feldkirchen
08:00 Das ASZ als bürgernahe Einrichtung
GF Dr. Christian Schreyer, Dachverband der steirischen Abfallwirtschaftsverbände
09:30 Pause
10:00 Sinnvolle Abfalltrennung und die Verwertung danach
Mag. Karin Nußmüller-Wind, AWV Graz-Umgebung
11:30 Mittagessen
13:00 Abfahrt (Bus)
14:00 ASZ Radkersburg
Besichtigung und Workshop
17:30 Ankunft Feldkirchen
Montag, 15.4. 2013
35 Teilnehmer aus 18 Gemeinden fanden am Montag, dem 15.4.2013 den Weg zum Feldkirchnerhof, wo der AWV Graz-Umgebung zu einer Schulung mit Fachexkursion einlud. Am Dienstag, dem 16.4.2013 waren es 29 Teilnehmer und 1 Teilnehmerin aus 15 Gemeinden.
Nach einigen Begrüßungsworten durch unseren Obmann Bgm. Ing. Adolf Pellischek startete Dr. Christian Schreyer, Geschäftsführer des Dachverbandes der steirischen Abfallwirtschaftsverbände mit seinen Vortrag zum Thema " Alt- und Problemstoffsammlung und der Praxis".
Bearbeitet wurden u.a. folgende Themen: welche Abfälle im ASZ nicht genommen werden dürfen, die neue Klassifizierung nach GHS, Optimierungspotential durch bessere Differenzierung bei Altfarben, Lacke und Dispersionsfarben, was bedeutet restentleert, sicheres Arbeiten im ASZ und Prosaraum, Herstellerverantwortung bei EAG, Batterien etc. An beiden Tagen heiß diskutiert wurden die illegalen Abfallsammelbrigaden und die Verpackungssammlung, wie es z.B. gelingen kann den Bürger zu informieren, was in den gelben Sack gehört.
Nach einer wohlverdienten Pause ob des vielen Inputs folgte der Vortrag von Mag. Karin Nußmüller-Wind, Abfallberaterin im AWV GU zum Thema "Sinnvolle Abfalltrennung und die Verwertung danach". Es wurden die Behandlungs- und Verwertungswege von Rest- und Sperrmüll, Kunststoffe/Verpackungen, Altspeisefett und -öle, Gerätealt- und Fahrzeugbatterien, Altreifen, Verbundkartons, Altöle, Alttextilien, Flachglas, Alteisen, Thermo-Mix, Elektroaltgeräte, Altpapier und Nespressokapseln beleuchtet. Außerdem gab es zu jedem Verwertungsweg einen Fotorückblick auf unsere bisherigen Exkursionen, der gezeigt hat, dass der AWV GU mit den Gemeindearbeiter schon fast alle relevanten Verwertungsfirmen in der Steiermark und den benachbarten Bundesländern besichtigt hat. Es folgten Informationen zu den aktuellen Verwertungskosten, zur Sammelmenge und zu den jeweiligen Verwertungwegen - immer bezogen auf den Verband Graz-Umgebung. So wurde berichtet, dass im Jahr 2012 12.853 to an Restmüll im AWV GU gesammelt wurden, nebeneinandergestellt ergibt dies 116.847 1.100 Liter Restmülltonnen, was einer Wegstrecke von 160 km (ca. Graz-Baden bei Wien) entspricht. Staunen löste auch die Tatsache aus, dass die 3.848 to Sperrmüll aus dem Jahr 2012 in 641 30 m³ Containern Platz haben. würden diese übereinandergestellt werden, hätte der Turm 2 mal die Höhe des höchsten Gebäudes der Welt, dem Burj Khalifa in Dubai.
Nach einem Mittagessen im Feldkirchnerhof brachte uns der Bus zum ASZ Ratschendorf, dem neugebauten Bezirks-ASZ des AWV Radkersburg. Geschäftsführer Ing. Wolfgang Haiden begrüßte uns und nach einer Einteilung in drei Gruppen gab es zum einen einen Rundgang durch das ASZ, zum anderen eine Kaffeepause mit Ausfüllen eines Fragebogenes zur Zufriedenheit der Gemeindearbeiter mit ihrer jeweiligen Sammlung und Möglichkeit zur Diskussion über Vor- und Nachteile von Sperrmüllsammlungen versus ASZ. Eine andere Gruppe beschäftigte sich in einem Impulstheater mit den Themen illegale Abfallsammelbrigaden, mit Konfliktsituationen wie z.B. ein Bürger will mehr Sperrmüll abliefern als in der Müllabfuhrordnung festgelegt ist und ähnliches. Hier blieb genug Zeit die Probleme vor Ort zu diskutieren und zu erfahren wie andere Gemeinde mit bestimmten Problemen umgehen. Im ASZ Ratschendorf werden neben den üblichen Altstoffen wie Sperrmüll, Altholz, Alteisen etc., den Problemstoffen und Grünschnitt, etc. auch sehr viele Wertstoffe (Röntgenbilder, CD´s, Kork, Pet-Flaschen getrennt nach Farben, Armaturen, Aluminium, reine Zeitungen und einiges mehr) gesammelt.
Bei schönstem Frühlingswetter und vollgepackt mit neuen Eindrücken traten wir wieder die Heimreise an, um so gegen 16.30 wieder zu unserem Ausgangspunkt dem Feldkirchnerhof zurückzukehren.















Dienstag, 16.4.2013
























